Rückblick(end)

Auf einmal bin ich schon seit zwei Wochen weg vom Campus. So schnell ging das Schuljahr vorbei, das finde ich sehr verrückt. Und was für ein Jahr… Ich hätte mir meine Zeit am College definitiv anders vorgestellt, irgendwie unbeschwerter und einfacher, aber irgendwie war diese Vorstellung auch naiv von mir. Doch die Realität, also als was sich das erste Jahr tatsächlich rausgestellt hat, war trotzdem wunderbar. Ich habe festgestellt, dass es natürlich nicht wie ein Abenteuercamp sein kann, in dem man in jedem Moment die tollste Zeit seines Lebens hat, sondern dass es immer noch eine Schule ist und auch persönliche Probleme nicht auf einmal aufhören. Währenddessen und rückblickend bin ich jedoch sehr positiv eingestellt und einfach nur dankbar. Dankbar für die wundervollen Sonnenscheinmomente voller Freude und Glück, dankbar für gute Gespräche, verrückte Aktionen, viel neu gelerntes, all diese rundum schönen Menschen und auch für alle Schwierigkeiten in denen ich kaum Sonnenschein sah, da besonders diese mich sehr weitergebracht haben. Dieses Jahr hat mir viel über mich gelehrt und ich freue mich, dass ich im August mein zweites Jahr am RBC beginnen kann. Es ist immer noch schwer zu greifen, was in meinem Kopf vor sich geht, aber dieser Platz – das Robert Bosch College – ist jetzt mein Zuhause und ich vermisse es.

Während einige meiner Mitschüler*innen den Sommer auf dem Campus verbringen müssen, da ihre Grenzen aufgrund von Corona geschlossen sind, hatte ich über die erste Ferienwoche meine Mitbewohnerin mit zu Besuch in Eisenach. Ansonsten habe und werde ich Freund*innen und Familie sehen, Schulsachen erledigen, bewusst entspannen und reflektieren, arbeiten und tun wozu mir sonst der Sinn steht, denn ich bin glücklicherweise ein freier Mensch.

Ich sende Grüße mit ganz viel Liebe und Sonnenschein – Debora☀

Eigentlich lebe ich auf einem Bauernhof

Die 8 auf dem Bild ist die Nummer meines Hauses. 🙂

Kürzlich stellte ich fest, dass sich diese Schule immer mehr zu einem Bauernhof entwickelt. Neben unserem Garten gibt es nämlich auch eine immer größer werdende Auswahl von Tieren. Die Tiere gehören zwar nicht der Schule an sich, aber sie leben hier. Neben Schafen (und aktuell auch seeeehr süßen Lämmern) gibt es Hühner, Enten, Kälber und zwei Alpakas, die Blueberry und Tango heißen. 🙂 Außerdem hat unsere Internatsleitern einen knuffigen Hund, welcher Jack genannt ist. Dieser ist neben den Alpakas der Liebling der Schüler*innen. Ich persönlich bin sehr von den Schafen begeistert, denn sie machen mich sehr froh wenn ich aus dem Fenster schaue oder sie einfach nur vor sich hin blöken.

Eid Mubarak

Der wichtigste Monat für Muslim*innen ist Ramadan. Über diesen Monat wird tagsüber auf Essen und Trinken verzichtet und es geht viel darum, eine engere Verbindung mit Gott aufzubauen und sich selbst weiterzuentwickeln. Ich habe mich dieses Jahr entschieden, Ramadan mitzuerleben. Dafür gab es verschiedene Gründe. Erstens wollte ich dadurch Solidarität für die Fastenden zeigen, zweitens mehr über die Religion erfahren, indem ich nicht nur über sie höre, sondern diesen wichtigsten Monat selbst erfahre. Der dritte Grund ist, dass die Idee von Selbstentwicklung während Ramadan meiner Meinung nach wunderschön ist.

Wejden und Sezim in ihrem Nationalkostüm und ich… naja, ich hab´s versucht.

Als mein Vater von meinen Plänen erfahren hat, meinte er: „Töchterchen – trinken!“. Entschuldigung Papa, aber ich habe nicht auf dich gehört – zum Glück, wie ich jetzt sagen kann.

Tatsächlich war es auch gar nicht so hart, wie ich es mir vorher vorgestellt habe. Ich dachte, dass es schwer wird ohne Trinken auszukommen, aber wenn man nachts genügend trinkt, ist das überhaupt kein Problem. Manchmal war ich schon hungrig oder durstig, aber das fiel mir eigentlich nur auf, wenn Essen oder Trinken in meiner Nähe war oder ich Zeit in der Sonne verbracht habe.

Über den Monat habe ich bewusst und unbewusst viel gelernt. Mir ist aufgefallen, dass mein Körper eigentlich gar nicht so viel braucht, wie ich ihm täglich gebe und mein Umgang mit Essen wurde bewusster, unter anderem auch weil wir täglich selbst gekocht haben. Tagsüber war ich meist fokussierter, ausgeglichener und hatte mehr Zeit, was sich gut angefühlt hat. Ich bin allgemein wirklich dankbar dafür, immer Essen und Trinken zur Verfügung zu haben und dahingehend nicht leiden zu müssen, was der Verzicht auf Nahrung mir noch einmal verdeutlicht hat.

Es war definitiv eine besondere und wertvolle Erfahrung, die ich jedem weiterempfehlen würde! 🙂

Wieder Schule; heute regnet´s

Seit letzter Woche haben wir wieder Unterricht. Das heißt aber auch, dass wir zu allen Lehrer*innen Abstand halten müssen und die Fenster durchgängig geöffnet sind, weshalb man mich schon auch mal mit Decke im Klassenzimmer sitzen sieht. Das Schuljahr ist fast vorbei (meine Güte, wie die Zeit rennt) und eigentlich hätten wir das mit dem Online-Unterricht auch noch für die letzten paar Wochen machen können, der hat mir aufgrund der freien Zeiteinteilung und der Lernplattform Kognity (die wir leeiiiiider nicht mehr haben) eigentlich echt gut gefallen. Montag haben dann unsere Jahresabschlussprüfungen begonnen. Anthropologie und Chemie habe ich bereits hinter mir, Mathe kommt noch. Glücklicherweise schreiben wir dieses Jahr keine Prüfungen in Deutsch und Englisch sondern stattdessen nur einen Aufsatz. Aber auch wenn ich relativ wenige Prüfungen habe, gibt es immer mehr als genug zu tun. Nächste Woche halte ich zum Beispiel eine Präsentation für Theater über das japanische Kyōgen, die vom IB bewertet wird und als Teil meiner Abschlussnote zählt.

Aber genug von Schule jetzt… Heute regnet es, weshalb ich mich gar nicht so schlecht dabei fühle, drinnen zu arbeiten und der Regen hat mir (und eigentlich besonders der Natur) total gefehlt. Am Samstag war es aber sonnig und ich habe zum ersten Mal seit über sechs Wochen den Campus verlassen. Mit einem von zwei Waldpässen dürfen wir nämlich zu zweit wieder im Wald spazieren gehen. Das System dient dazu, Abstand zu anderen Menschen gewährleisten zu können. Wie man auf dem Foto erkennen kann, bin ich von dem Pass sehr begeistert und schmachte ihn an, denn der Spaziergang im Wald tat echt gut und hat mich sehr dankbar für all die Sonne, Waldluft, ein nettes Gespräch und ganz viel Natur gemacht. Nur auf eins hätte ich verzichten können: Ich habe mir zehn Zeckenbisse geholt.

Ich geh mal wieder lernen, bis ganz bald! 🙂

Spring Break – Zeit der Gedanken und Eingeständnisse

Mähhhhhh….

Heute ist der letzte Tag der Frühlings- oder Osterferien. Neben dem Spring Day, an dem wir im Garten geholfen haben und es verschiedene Workshops gab, konnten wir unsere Zeit eigentlich ziemlich frei gestalten. Trotzdem gab es auch Schulaufgaben zu erledigen (die teilweise noch von vorher liegengeblieben waren). Rückblickend habe ich in der letzten Woche leider nicht so viel geschafft, wie ich wollte. Dafür heißt das Ganze ja aber auch „break“ (also „Pause“) und das darf dann wohl so sein. 🙂 Inzwischen sind die meisten Second Years aufgrund abgesagter Abschlussprüfungen des IBs nach Hause gefahren und nur noch die, die nicht nach Hause fahren können (zum Beispiel weil die Grenzen ihres Heimatlandes geschlossen sind), sind auf dem Campus. Normalerweise sind diese Abschiede Ende Mai, aber durch die aktuellen Umstände hat sich das alles verschoben. Es ist schon verrückt, wie viel sich zur Zeit weltweit in jedem Bereich verändert und ich hoffe, dass bestehende und auftretende Probleme auf irgendeine Art und Weise gelöst werden können.

Hier ist ein kleiner, positiver Gruß vom Freiburger Bachchor, denn trotz sozialer Isolation arbeiten wir im Homeoffice weiter (vielleicht entdeckt mich ja jemand im Video): https://www.youtube.com/watch?v=QkQ1OltJJD8&list=LL1OZY7Q49ZaWejWz9X-cyfg&index=4&t=0s

Kleiner Eindruck vom Osterfrühstück im Garten:)

Die letzten Tage waren irgendwie ziemlich schwierig und richtig gut ging es mir oft nicht. Verschiedene Dinge haben mich traurig gemacht und ich hatte Schwierigkeiten, das anzunehmen und vor allem zuzulassen, nicht nur positive Energie auszustrahlen. Aber genau deswegen möchte ich das folgende Bild teilen. Denn:

Es ist vollkommen in Ordnung, nicht gut drauf zu sein. Es ist vollkommen in Ordnung, nicht weiter zu wissen. Das ist alles total okay! Besonders UWC ist nicht immer leicht und schon gar nicht perfekt.

Ich erlebe so viele wunderschöne Dinge, aber stehe ebenso vor Herausforderungen und habe wirklich viel mit mir selbst zu kämpfen. Doch es gibt irgendwie immer einen Weg raus.

Ich möchte akzeptieren, dass nicht alles reibungslos verlaufen kann. Und ich arbeite weiterhin daran, mich als Menschen zu akzeptieren.

Bewegung, Ruhe und alles dazwischen

Das sind meine Mitbewohnerin Wejden aus Tunesien und ich. In unserem Zimmer ist eine tolle Stimmung und wir verstehen uns einfach super. Sonst habe ich hier bisher keine Bilder von anderen Schüler*innen geteilt, aber vielleicht sollte ich das öfter machen, um diese ganzen tollen Menschen zu zeigen…

Ich habe diese Woche viel gefühlt… Es gab Dinge, die mich traurig gemacht haben, aber zum Glück mehr Momente, in denen ich glücklich war. Manches hat mich verwirrt und ich war manchmal von mir selbst frustriert. Insgesamt glaube ich, dass ich mich diese Woche ein paar Dinge gelehrt hat (und das nicht nur akademisch) oder mich zumindest an sie erinnert hat… 1. Wenn ich etwas möchte bzw. brauche, sollte ich auf dieses Bedürfnis hören (zum Beispiel Zeit für mich). 2. Es hilft sich zu überwinden und auszusprechen was man auf dem Herzen hat, auch wenn es manchmal schwer ist. 3. Prioritäten setzen ist super wichtig wenn man seine Zeit frei einteilt, damit man in irgendeiner Weise produktiv sein kann. Und es ist gut , wenn eine Priorität Freundschaften sind und Zeit für Tee trinken, Filme schauen oder Telefonate genutzt wird.

Das RBC ist seit fast einem Monat nun in Selbstisolation. Der Unterricht läuft über Videoanrufe und Aufgaben weiter. Neben der Schule werden auf dem Campus verschiedenste Aktivitäten angeboten, damit es nicht langweilig wird. Wir haben sehr viel Glück, dass wir immer noch uns haben und mit allem versorgt werden, was wir brauchen. Der SWR hat darüber einen kleinen Bericht gemacht (in dem ich auch kurz zu hören bin). https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/suedbaden/uwc-college-in-selbstisolation-100.html

Übrigens ist hier auch noch eine Aufnahme des Eingangschors der Matthäuspassion, gesungen vom Bachchor Freiburg. Leider musste unser Konzert ausfallen, aber wir hatten vor ein paar Wochen wenigstens noch eine Probe mit dem Orchester, die aufgezeichnet wurde. https://youtu.be/4FE8VZ823XY

Es ist aktuell vieles anders, aber ich vergesse das hier manchmal auch, weil es genug zu tun gibt und diese Schule voller Schönheit ist. 🙂

Alles Gute und bis bald!

Über Chancen und Gefahren

Da sowieso jeder über die aktuelle Lage spricht, schließe ich mich dem einfach mal an… 😀

Wir sind jetzt als Campus unter Quarantäne. Was das heißt? Wir verlassen den Campus nur noch für Spaziergänge im Wald und Lehrer*innen sowie andere Menschen, die nicht auf dem Campus leben, dürfen das Gelände nicht mehr betreten. Normale Unterrichtsstunden gibt es nicht mehr, da Schulen in Baden-Württemberg wie auch in anderen Bundesländern geschlossen wurden. Stattdessen haben wir Aufgaben bekommen und werden voraussichtlich zukünftig Online-Unterricht haben, insofern das Internet mitspielt… Das zickt nämlich gerade etwas rum.

Diese Zeit bringt auf dem Campus gemischte Gefühle mit sich. Viele machen sich Sorgen um ihre Familie und Freund*innen; manche entscheiden aus den unterschiedlichsten Gründen nach Hause zu fahren und müssen daher Abschied nehmen (die Second-Years werden wir hier wohl nicht wiedersehen, die First-Years sind auch erstmal eine Weile weg). Was mir dazu einfiel, war ein Zitat von Wolfram Eicke: „Abschied heißt was Neues kommt, denn anderswo gibt’s ein Hallo. Abschied heißt was Neues kommt, Abschied heißt: Hallo!“ und vielleicht (bzw. hoffentlich) sieht man sich ja mal irgendwo wieder.

Auf der anderen Seite haben wir jetzt mehr Zeit füreinander und dadurch dass wir hier alle „eingesperrt“ sind, ergeben sich auch ganz neue Möglichkeiten. Neben einem Lichterabend, bei dem jeder mit einer Kerze nach vorne kommen und etwas sagen konnte und einem Konzert des Schulorchesters, ist es allgemein lebendiger und geselliger. Neue Menschen finden zueinander, quatschen, genießen das schöne Wetter und der Stress, der hier sonst so vorherrschend ist, ist kaum noch spürbar.

Diese Zeit bringt neben Gefahren also auch einige Chancen. In diesem Sinne: Alles Gute und bis bald! 🙂

Besuch und andere erfreuliche Dinge :))

Hallöle! Von mir gibt´s ein kleines Update… Erstmal das, was man im Bild natürlich direkt sieht: Jop, ich mag Schals! Achso, das war ja gar nicht der Punkt (haha, wie witzig Debora). Ich habe jetzt kurze Haare. 🙂 Ich habe mir vor drei Wochen eine Glatze machen lassen. Geplant war das schon lange und ich hatte meiner Schwester sogar versprochen, dass sie das machen darf, falls ich bei UWC angenommen werde, aber dann war ich doch nicht mutig genug. Nachdem ich neulich davon geträumt habe, ging ich es dann endlich an und fünf Leute haben abwechselnd daran gearbeitet. Ich fühle mich damit jetzt richtig wohl, denn ich habe das Gefühl, dass mir diese Veränderung etwas mehr Selbstbewusstsein gibt. Außerdem ist es schön und praktisch – was will ich mehr?

Von Donnerstag bis Samstag hatte ich Besuch von meiner Mutter, was ziemlich ungewohnt aber auch sehr nett war! Wir haben gekocht, sind spazieren gegangen, ich habe sie auf dem Campus herum geführt… Samstag und Sonntag hatte ich außerdem Chorproben für ein Konzert am nächsten Wochenende: Die Matthäuspassion von Bach im Münster – ahhh, ich freue mich schon sehr! Während des Besuchs meiner Mutter war das Wetter irgendwie nicht so freiburgerisch (das Wort existiert ab sofort, okay?!), doch heute kam die Sonne wieder raus, was ich als Einladung gesehen habe, nach der Chorprobe durch die Dreisam zu waten, am Flussrand Gedichte zu schreiben und abends draußen zu essen. Was für ein schönes Wochenende! Ich bin voller positiver Energie und Dankbarkeit!

Bin wieder zurück

Also hallo erstmal. Ein Monat und eine Gehirnerschütterung (blöder Fahrradsturz) sind vergangen, seit ich wieder in Freiburg bin. Bisher bin ich in diesem Halbjahr leider noch nicht dazugekommen etwas zu schreiben, da mir Zeit und Muße gefehlt haben.

Im letzten Monat war aber auch einiges los. Das zweite Semester hat angefangen und das fühlt sich irgendwie anders an. Ich bin hier jetzt wirklich wirklich Zuhause und kenne mich gut aus, auch wenn das immer mal wieder auf die Probe gestellt wird. Neben den Aktivitäten, die ich auch schon im letzten Halbjahr ausgeführt habe, leite ich jetzt mit zwei anderen Menschen einen Chor am College, damit auch hier ein bisschen mehr Musik gemacht wird. Mal sehen, wie das so weitergeht… Außerdem war hier Winterball, ein nettes Jazz-Konzert, der Abgabetermin unseres Themenvorschläge für das Extended Essay (sowas wie eine Facharbeit) und ein weiter Special Focus Day mit dem Schwerpunkt Sustainability (Deutsch: Nachhaltigkeit), bei dem wir in Kleingruppen an verschiedenen Themen und Projekten gearbeitet haben, um unseren Campus so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Dabei ging es um Themen wie Reisen, Essen, Konsum und Biodiversität. Das Projekt wird in dieser Art auch weitergeführt, damit möglichst viele Ideen letztlich umgesetzt werden können.

Letzte Woche war dann unsere Projektwoche für dieses Halbjahr. Dieses Mal habe ich mit einer Freundin zusammen selbst etwas organisiert. „Ski ya later!“ war das Motto unserer Projektwoche, bei der wir im Schwarzwald versuchten, Ski zu fahren. Leider war dies nur für einen Tag möglich, da wir ansonsten nicht genug Schnee hatten, aber was soll´s. Für eine Schneeballschlacht und ein Bad im Schnee hat es allemal gereicht. Dafür haben wir es uns in unserer Unterkunft umso gemütlicher gemacht. Meine Hauptbeschäftigungen über die Woche waren besonders kochen, backen, Gedichte schreiben und Klavier spielen – eine schöne Ablenkung vom Schullalltag. Seit dem Wochenende sind wir nun aber wieder zurück auf dem Campus.

Ich denke zurzeit viel an alle Menschen, die ich gerade nicht sehen kann – besonders an dich, Oma!

Zum Abschluss teile ich noch ein Bild vom Ausblick, den ich aus dem Fenster meines Zimmer habe. Nachdem meine Roomie aus Gesundheitsgründen zu Ende des ersten Semesters nach Hause musste, habe ich ab heute übrigens eine neue Mitbewohnerin und bin nicht mehr allein. 🙂

Oh du fröhliche Debora

Ich hoffe sehr, dass die Anspielung auf das Weihnachtslied gelungen ist. Ansonsten weißt du es jetzt… Es ist jedenfalls bald Weihnachten, weshalb ich fröhlich bin, da dies auch mit Ferien verbunden ist. Das heißt wiederum, dass ich mal wieder nach Hause fahren kann. Die Ferien fingen gestern an. Am Abend vorher hatten wir noch ein festliches Weihnachtsessen und dann sind auch schon die ersten Menschen zu ihren Familien, Gastfamilien oder Mitschüler*innen gefahren, um dort die Ferien zu verbringen. Ich habe vorher noch einige Briefchen auf dem Campus verteilt, um mich bei Menschen zu bedanken, die die letzten Monate für mich in besonderer Weise positiv geprägt haben. Zuhause angekommen ist mir erstmal aufgefallen, wie geschafft ich eigentlich bin und da ich gerade keinen Wecker habe, habe ich für 13 Stunden geschlafen, aber das war wohl auch nötig. Ich freue mich auf die bevorstehende Zeit, da Zeit mit der Familie und Freund*innen, sowie singen und eine Fahrt nach Wroclaw (zum Taizé Neujahrstreffen) und danach Münster bevorsteht.

Deswegen sagt die gerade echt frohe Debora erstmal auf Wiedersehen und wünscht dir damit auch schöne Feiertage und Zeit mit lieben Menschen!

Ich konnte es dieses Jahr leider nur hören und nicht singen, da mein neuer Bachchor das Weihnachtsoratorium nur alle zwei Jahre, abwechselnd mit Messias von G.F.Händel, aufführt.